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Geschrieben von Online Team am 04.04.2009 um 09:02:

  Probleme mit Rockergruppen - Polizeipr?sident dr?ngt auf erh?hte Sollst?rke

Probleme mit Rockergruppen - Polizeipr?sident dr?ngt auf erh?hte Sollst?rke



Leipzig/Dresden (ddp-lsc). Leipzig bleibt Kriminalit?tsschwerpunkt in Sachsen. Wie schon in den Jahren davor wurde auch 2008 etwa jede f?nfte aller landesweit begangenen Straftaten in der Stadt registriert, wie aus der am Freitag von Polizeipr?sident Horst Wawrzynski vorgestellten Kriminalstatistik hervorgeht. Die Aufkl?rungsquote habe mit 48,3 Prozent deutlich unter dem Landesdurchschnitt von 56,8 Prozent gelegen.

Zwar sei die Stra?enkriminalit?t um 12,4 Prozent "gravierend" zur?ckgegangen, Sorgen bereiteten der Polizei jedoch rivalisierende Rockergruppen und eine beginnende Skinhead-Konzert-Szene in der Stadt, hie? es weiter.

Skinheads, die dem rechtsextremistischen Lager zuzuordnen seien, haben Wawrzynski zufolge im vergangenen Jahr in Leipzig eine Immobilie erworben, um dort Konzerte abzuhalten. Das erste Konzert habe noch ohne Kenntnis der Polizei stattgefunden, von nun an werde man aber "keine Kompromisse eingehen".

Zudem haben sich laut Polizeipr?sident die beiden verfeindeten Rockergruppen "Hells Angels" und "Los Banditos" 2008 in Leipzig niedergelassen. Die ortsans?ssige Szene sei mit rund 50 Mitgliedern "nicht besorgniserregend". Problematisch seien dagegen Unterst?tzer aus dem ganzen Bundesgebiet, die zu Aktionen nach Leipzig k?men, und weitere Randgruppen. Nach Einsch?tzung von Wawrzynski gen?ge ein kleiner Funke, um die beiden Gruppen aneinander geraten zu lassen. Mit "intensiven Kontrollen" versuche die Polizei, dem entgegen zu treten.

Insgesamt best?tigte sich indes auch in Leipzig der sachsenweite R?ckgang der Kriminalit?t: Mit 61 201 Straftaten wurden 2008 gut 3000 Straftaten weniger ver?bt als 2007. Die Kinder- und Jugendkriminalit?t ging mit 2273 F?llen gegen?ber 2363 Delikten ebenfalls leicht zur?ck. Die Zahl der Drogentoten sank von zw?lf auf acht.

Dagegen stieg die Zahl der Wohnungseinbr?che von 1235 auf 1427 F?lle in einer laut Wawrzynski "nicht unerheblichen Gr??enordnung", was f?r das Sicherheitsgef?hl der Leipziger "sehr, sehr abtr?glich" sei. Eine leichte Zunahme verzeichnete die Polizei auch bei Sexualdelikten, Straftaten gegen die pers?nliche Freiheit und das Leben sowie bei K?rperverletzung. Ob es sich dabei um einen allgemeinen Trend handle, m?sse die mittelfristige Entwicklung erst zeigen, sagte der Polizeipr?sident.

Wawrzynski zufolge liegt noch "ein ganzes St?ck Arbeit" vor den Leipziger Beamten, um die landesweite Aufkl?rungsquote zu erreichen. Dazu ben?tige man vor allem mehr Personal. Eine entsprechende Erh?hung sei indes bereits auf den Weg gebracht worden. Dazu gebe es Gespr?che mit dem Innenministerium, wonach eine "Erh?hung der Sollst?rke" im Polizeivollzug in zwei bis drei Jahren geplant sei.

Das Innenministerium reagierte indes zur?ckhaltend. Ein Sprecher verwies darauf, dass in Leipzig bereits in der Vergangenheit verst?rkt Bereitschaftspolizisten eingesetzt worden seien. Dabei handele es sich um "tempor?re, an die Lage angepasste Ma?nahmen".

http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/REGIONALES/1482293.html


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